Präambel
Zielsetzung des Vereins ist es, die Kirchenmusik in St. Ignatius in ihrer ganzen Vielfalt zu fördern. Kirchenmusik ist geistliche Musik. Kirchenmusik in St. Ignatius orientiert sich an dem Leitspruch: „Bewahre Dir in allen Dingen die Freiheit des Geistes, und sieh zu, wohin er Dich führt.“ (Ignatius von Loyola)
In der Kirchenmusik kann dieser Geist erfahrbar werden in der Freude am gemeinsamen Musizieren, in der Kreativität, überall da, wo Musik Menschen in ihrer Tiefendimension berührt. Kirchenmusik in St. Ignatius soll deshalb geprägt sein vom achtsamen Miteinander in den Gruppierungen, unter den Generationen, zwischen professionellen Künstlern und Laien; von der wertschätzenden Begegnung mit anderen Kulturen und Religionen.
Sie soll Raum bieten, Bewährtes zu pflegen und Neues auszuprobieren.
Dies gilt insbesondere auch für die musikalische Bildung der Jugend. Das Projekt „Musizieren macht schlau und sozial“ (musikalische Förderung von Kindern aus sozial schwachen Familien in Neuhadern) ist hierfür ein Beispiel.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr
Der Verein trägt den Namen: Kirchenmusikverein St. Ignatius und erhält nach Eintragung den abgekürzten Zusatz e.V.. 
Sitz des Vereins ist München : 81375 München, Guardinistr. 83 Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

§ 2 Zweck des Vereins
a) Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere Kirchenmusik in St. Ignatius München. Dies geschieht durch:
Organisation und Durchführung von kirchenmusikalischen Aufführungen in Liturgie und Konzert; Pflege des Chorgesanges und des instrumentalen
Ensemblemusizierens; Bereitstellung der benötigten Mittel; Instrumentenpflege; insbesondere soll der Förderung des Nachwuchses ein hoher Stellenwert beigemessen werden.
b) Musikalische Bildung von Kindern (z.B.Instumentalunterricht) aus sozial schwachen Familien im Stadtviertel.

§ 3 Gemeinnützigkeit
Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts steuerbegünstigte Zwecke der Abgabenordnung, insbesondere künstlerische und kulturelle Zwecke. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigene wirtschaftliche Zwecke. Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Pfarrgemeinde St. Ignatius, mit der Maßgabe es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden, die den Zielen des Vereins entsprechen.

§ 4 Mitgliedschaften
Die Mitgliedschaft wird auf schriftlichen Antrag vom Vorstand gewährt. Bei Ablehnung hat die Person das Recht, die Mitgliederversammlung anzurufen. Die Mitgliederversammlung kann mit Zweidrittelmehrheit den Antragsteller aufnehmen.
Die Ehrenmitgliedschaft kann Personen, die sich um die Ziele und den Zweck des Vereins besonders verdient gemacht haben, vom Vorstand angetragen werden.
Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar. Sie endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Der Austritt aus dem Verein erfolgt fristlos durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand; über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Hiergegen kann das Mitglied die Mitgliederversammlung anrufen, die mit Zweidrittelmehrheit den Ausschluss aufheben kann.

§ 5 Mitgliederbeiträge
Die Mitglieder zahlen Beiträge nach Maßgabe von Beschlüssen des Vorstandes. Ehrenmitglieder zahlen keine Beiträge. Im Einzelfall kann der Vorstand den Beitrag ganz oder teilweise erlassen.

§ 6 Vorstand
Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt. Wiederwahl ist möglich. Der Vorstand im Sinne des § 26 BGB besteht aus drei Personen, dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden und einem weiteren Vorstandsmitglied. Je zwei Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gemeinsam.
Der Vorstand beschließt mit einfacher Mehrheit, bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des Vorsitzenden den Ausschlag.

§ 7 Künstlerische Leitung
Die künstlerische Leitung liegt beim künstlerischen Leiter, der vom Vorstand gewählt und bestellt wird. Er bezieht den Vorstand in seine Überlegungen mit ein. Er ist weisungsunabhängig und bestimmt Art und Stil der Ereignisse.

§ 8 Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung wird einmal im Jahr abgehalten. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist von 2 Wochen schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung an die letztbekannte Adresse einberufen.
Die ordentliche Mitgliederversammlung ist unabhängig von der Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig, sofern ordnungsgemäß geladen wurde. Sie beschließt mit Dreiviertelmehrheit über Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins.
Die Mitglieder können ihre Stimme auf andere Mitglieder per Vollmacht übertragen. Jedes Mitglied kann nur zwei weitere Mitglieder vertreten.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist innerhalb von 2 Wochen vom Vorstand schriftlich einzuberufen, wenn die Interessen des Vereins dies erfordern oder mindestens 1/5 der Mitglieder schriftlich danach verlangen.

§ 9 Beiräte
Der Vorstand oder die Mitgliederversammlung können Beiräte und Arbeitsgruppen bilden und deren Regeln festlegen.

§ 10 Kassenprüfer
Die Mitgliederversammlung wählt einen Kassenprüfer, der den jährlichen Kassenbericht formal und inhaltlich prüft. Seine Amtszeit beträgt drei Jahre.

§ 11 Beurkundungen, Protokolle
Die in Vorstandssitzungen und Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse sind schriftlich festzuhalten, von einem Vorstandsmitglied und dem Protokollführer zu unterschreiben und zu sammeln.

Die Satzung wurde durch die Mitgliederversammlung am 22. Juni 2009 genehmigt.
München, den 22.Juni 2009